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Kreuzschwestern Bayern

Theodosius-Florentini-Schule

Fleischkonsum in Maßen mit den richtigen Haltungsbedingungen

Ein Besuch der R9C von „Elviras Bauernladen“ in Eußenheim

R9C Bauernladen 003Im Schuljahr 2020/21 beschäftigte sich die Klasse R9C im Fach Geographie im Rahmen des Themas Welternährung verstärkt mit dem weltweiten Fleischkonsum. Zunächst verschaffte sie sich einen Überblick, wobei sie feststellen konnte, dass vor allem die Industrieländer auf enorme Werte gelangen, wohingegen sich zahlreiche Entwicklungsländer vor allem von Grundnahrungsmitteln wie Hirse, Reis und Kartoffeln etc. ernähren müssen, da der Fleischverzehr auf Grund einer häufig ärmlichen Lage ein Luxusgüter ist, den sich nur wenige leisten können. Diese Tatsache löste bereits ein Ungerechtigkeitsgefühl in den Schülern und Schülerinnen aus, das durch eine Filmsequenz, in der über die prekären Haltungsbedingungen von Nutztieren sowie die Ressourcenverschwendung und den dadurch vorangetriebenen Klimawandel berichtet wurde, verschlimmert wurde. Wieso essen wir so viel Fleisch, wenn die Herstellung eines Burgers knapp 2500l Wasser benötigt, während es in anderen Teilen der Welt nicht ausreichend Trinkwasser gibt? Ein Umdenken muss stattfinden- hierbei war sich die Klasse sofort einig. Auch müssten mehr Menschen über die fatalen Folgen des unverhältnismäßigen Fleischkonsums aufgeklärt werden, um nachhaltig etwas für unseren Planeten zu tun.

R9C Bauernladen 004In diesem Zusammenhang besuchte die R9C schließlich den Bauernhof der Familie Dallmann, der auch unter „Elviras Bauernladen“ in Eußenheim bekannt ist. Frau Dallmann klärte die Jugendlichen dabei über die biologische Haltung und deren unterschiedlichen Kennzeichnungen auf, woraufhin ein Blick in die Produktion gewährt wurde, in der darauf geachtet werden muss und es auch zertifiziert wird, dass Tierquälerei hier keinen Platz findet. Auch ein Freilauf ist gewährt und die Rinder werden erst dann geschlachtet, wenn alle Teile im Voraus über das Internet verkauft sind, damit am Ende nichts weggeworfen werden muss, was eigentlich verwertet werden kann. Man muss somit wissen, woher das Fleisch kommt, dass alle Teile des Tieres genutzt werden und zudem auf einen mäßigen Verzehr achten- hier sind sich erneut alle einig. Dann kann man auch ab und zu Fleisch essen und beispielsweise in eine Bioknackwurst von „Elviras Bauernladen“ hineinbeißen. Denn unseren Planeten gibt es nur einmal und wir sollten alle dazu beitragen, dass er auch weiterhin existieren kann!R9C Bauernladen 001

Vielen Dank für die nette Zusammenarbeit und Führung hinter die Kulissen von „Elviras Bauernladen“!

14.10.2021
L. Neukum

anm real

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